Neue Anker im Webnode-Menü: Wie man aus einer One-Page-Website einen besseren Verkaufspfad macht

02.07.2026

Webnode hat am 17. Juni 2026 die Möglichkeit hinzugefügt, im Menü einen direkten Link zu einem bestimmten Abschnitt der Seite einzufügen. Für One-Page-Websites und längere Landingpages ist dies eine praktische UX-Neuerung: Besucher müssen nicht mehr blind scrollen. Ein Anker allein sorgt jedoch noch nicht für eine gute Navigation. Zuerst ist es wichtig zu wissen, welche Informationen für die Entscheidung wirklich relevant sind.

Was die Webnode-Neuheit im Juni gebracht hat

Ab dem 17. Juni 2026 kann in Webnode ein Link zur Navigation hinzugefügt werden, der Besucherinnen und Besucher nicht auf eine neue Unterseite schickt, sondern je nach Möglichkeiten des Editors direkt zu einem ausgewählten Abschnitt der aktuellen oder einer anderen Seite führt. Beim Klicken gelangt die Nutzerin oder der Nutzer genau zu dem Teil, der gesucht wird. Auf einer längeren Seite ist das deutlich angenehmer als endloses Scrollen.

Die Funktion eignet sich vor allem dort, wo Inhalte natürlicherweise unter einer einzigen URL gebündelt sind: eine kleinere One-Page-Website, eine Produkt-Landingpage, die Seite einer einzelnen Dienstleistung, ein Veranstaltungsprogramm oder eine längere Preisliste. Sie sollte jedoch kein Vorwand sein, die gesamte Firmenwebsite auf eine einzige Seite zu quetschen, nur weil sich nun Abkürzungen erstellen lassen.

Wann eine One-Page-Website sinnvoll ist

Eine One-Page-Website funktioniert gut, wenn es ein zentrales Hauptprodukt oder eine Hauptdienstleistung, einen einfachen Entscheidungsprozess und eine begrenzte Menge an Inhalten gibt. Besuchende müssen sich nicht mit fünf unterschiedlichen Dienstleistungen auseinandersetzen oder Dutzende Varianten vergleichen. Sie müssen das Angebot verstehen, Vertrauen aufbauen und einen klaren, eindeutigen Schritt machen.

Ein Beispiel kann ein lokaler Handwerker mit einem schmalen Angebot, eine einfache Kampagne oder ein neuer Service sein, der die Nachfrage testet. Webnode ist für ein solches Projekt praktisch, weil sich die Seite schnell erstellen, ohne Entwickler verwalten und nun auch navigationsfreundlich in wichtige Sektionen unterteilen lässt.

Wann besser separate Unterseiten erstellt werden sollten

Wenn ein Unternehmen mehrere Dienstleistungen mit unterschiedlichem Publikum, unterschiedlichen Fragen und unterschiedlichem Suchverhalten anbietet, ergeben eigene URLs mehr Sinn. Ein Besucher, der nach „Logoerstellung“ sucht, muss nicht auf einer fünftausend Wörter langen Startseite landen und dort nach dem richtigen Anker suchen. Eine eigene Seite kann exakt auf seine Suchintention eingehen und einen eigenen SEO-Title, eine eigene H1, eigenen Inhalt sowie interne Verlinkungen erhalten.

Dasselbe gilt für umfangreiche Blogs, Referenzen, Preislisten oder mehrere Sprach- und Produktzweige. Ein Anker ist ein Navigationstool, kein Ersatz für eine durchdachte Informationsarchitektur. Beim Webdesign wird daher zuerst entschieden, welche Themen eine eigene URL verdienen und erst danach, welche Abschnitte einer Seite sinnvoll über Anker zugänglich gemacht werden.

Das Menü ist kein Inventar von allem, was auf der Seite existiert

Der häufigste Fehler bei Ankerlinks ist übertriebene Begeisterung: Sobald es möglich ist, auf einzelne Sektionen zu verlinken, landet jede davon im Menü. Das Ergebnis ist eine Navigation mit zehn Punkten, die auf dem Smartphone viel Platz einnimmt und bei der nicht klar ist, was wirklich wichtig ist.

Das Menü sollte die wichtigsten Entscheidungspunkte widerspiegeln. Bei einer kleinen Landingpage reichen oft drei bis fünf Punkte: Leistung, Arbeitsweise, Referenzen, Preis und Kontakt. Die Bezeichnungen sollten konkret sein. „Mehr“ oder „Informationen“ sparen zwar Platz, sagen einer Person aber nicht, was sie nach dem Klick erwartet.

  • Menüpunkte bevorzugen, die echten Fragen der Kundschaft entsprechen.
  • Die wichtigste Handlungsaufforderung (CTA) nicht zwischen informativen Ankern verstecken.
  • Auf dem Smartphone die Menülänge und die Lesbarkeit der Bezeichnungen testen.
  • Wenn es viele gleichwertige Sektionen gibt, sind eventuell Unterseiten sinnvoller als zusätzliche Anker.

Die stärksten Anker führen zu Entscheidungspunkten

Ein Webdesigner testet die Navigation und die Rubriken einer umfangreichen Unternehmenswebsite auf einem Laptop und einem Smartphone.
Neue Anker im Webnode-Menü

Ein Anker zum Preisverzeichnis ist nützlich, wenn Besucherinnen und Besucher mit einer klaren Preisabsicht kommen. Ein Anker zu Referenzen funktioniert, wenn Vertrauen schnell überprüft werden soll. Ein Anker zum Formular verkürzt den Weg für Menschen, die bereits entschieden sind. Der Sinn besteht nicht darin, Inhalte zu überspringen, sondern unterschiedlichen Besuchern zu ermöglichen, ihr eigenes Tempo zu wählen.

Im Gegensatz dazu bringt ein Anker zu jedem dekorativen Abschnitt keinen Mehrwert. Gute Navigation respektiert, dass eine Person den gesamten Prozess lesen möchte, während eine andere nur die Kontaktdaten braucht. Deshalb wird im Webdesign ein Weg sowohl für das schnelle Scannen als auch für das vertiefte Lesen entworfen.

Wie eine konvertierende Homepage mit Ankern aufgebaut wird

Bei einer Firmenwebsite beginnt der Aufbau mit einem Hero-Bereich mit einem konkreten Nutzenversprechen und einem zentralen Call-to-Action. Darauf folgen eine kurze Erklärung der Dienstleistungen oder des Problems, Nachweise und Referenzen, die Art der Zusammenarbeit, ein Richtpreis oder ein Budgetrahmen, FAQ und der abschließende Kontakt. Nicht jedes Unternehmen braucht genau diese Reihenfolge, aber die Logik ist wichtiger als der visuelle Effekt.

Die Anker im Menü müssen dann nicht jede Überschrift kopieren. Es werden nur die Bereiche ausgewählt, zu denen man zurückkehren oder zu denen man springen möchte. Wenn es einen längeren Prozess gibt, kann auf „Wie es funktioniert“ verwiesen werden. Wenn Kundinnen und Kunden häufig zuerst den Preis klären, ist „Preise“ ein legitimer Menüpunkt. Die Navigation soll den Entscheidungsprozess unterstützen, nicht die interne Terminologie des Unternehmens abbilden.

Mobile Anker doppelt testen

Eine One-Page-Website kann auf dem Desktop leicht wirken, doch auf dem Smartphone vervielfacht sich ihre Länge. Nach dem Klick auf einen Anker sollte überprüft werden, ob der Nutzer beim richtigen Überschriftentitel landet und ob dieser nicht von der Kopfzeile überdeckt wird. Es ist außerdem wichtig, die Zurück-Taste, das Menü, das Formular, das Öffnen der Tastatur und die Sichtbarkeit des CTA-Elements im richtigen Moment zu testen.

Wichtig ist auch der Kontext nach dem Sprung. Wenn der Nutzer in der Mitte der Seite bei drei Karten ohne Überschrift landet, verbessert das die Orientierung nicht. Jeder Zielabschnitt sollte eine verständliche Überschrift und einen kurzen Kontext haben, damit er auch ohne vorheriges Scrollen sinnvoll ist.

Der Anker ist eine kleine Funktion, aber ein gutes Signal für Webnode-Websites

Für kleine Firmenwebsites ist die Neuerung willkommen: Sie ermöglicht es, eine ausgefeiltere Navigation ohne eigenen Code zu erstellen. Gleichzeitig zeigt sie schön, warum man sich bei Webnode nicht zwischen einem „einfachen Editor“ und durchdachtem UX entscheiden muss. Die Einfachheit des Tools schließt ein professionelles Design nicht aus.

Es kann eine Informationsarchitektur, die Reihenfolge der Abschnitte und das Menü so entworfen werden, dass Anker einen echten Besucherbedarf lösen. Wenn sich zeigt, dass der Inhalt bereits über das One-Page-Format hinausgewachsen ist, wird eher zu mehreren Unterseiten geraten. Das Ziel ist nicht, um jeden Preis eine neue Funktion zu nutzen, sondern den Weg zur Kontaktaufnahme zu vereinfachen.

Fragen und Antworten | FAQ

1. Čo je kotva na webstránke?

Ein Anker ist ein Verweis auf eine bestimmte Stelle oder Sektion einer Seite. Anstatt eine neue URL zu öffnen, kann er Besucher beispielsweise direkt zu einer Preisliste, Referenzen oder einem Formular führen.

2. Je one-page web dobrý pre SEO?

Möglicherweise funktioniert es für ein eng umrissenes Projekt mit nur einer Hauptintention. Wenn es mehrere unterschiedliche Dienstleistungen und Themen gibt, ermöglichen separate URLs in der Regel eine präzisere Abdeckung der Inhalte und Suchanfragen.

3. Koľko kotiev mám dať do menu?

Es gibt keine universelle Zahl, aber das Menü sollte schnell verständlich bleiben. Bei einer kleinen Landingpage reichen oft drei bis fünf Auswahlmöglichkeiten plus ein klarer Kontakt oder ein eindeutiger CTA.

4. Môžete mi prerobiť existujúci Webnode web bez úplnej výmeny systému?

Ja. Wenn das System für das Projekt weiterhin geeignet ist, können wir für dich die Struktur, das Design, die Navigation, die Texte und die CTAs anpassen, ohne dass eine Migration automatisch die erste Lösung sein muss.

5. Koľko stránok má mať firemný web?

Es hängt vom Umfang der angebotenen Dienstleistungen und vom Ziel der Website ab. Für ein kleineres Unternehmen reicht oft eine kleinere, aber gut aufgebaute Website völlig aus.

6. V akom systéme odporúčate web vytvoriť?

Je nach Projekt. Für manche ist Webnode oder Wix ideal, für andere wiederum WordPress oder Joomla.

7. Čo sa stane po odoslaní nezáväznej objednávky?

Nach dem Absenden der unverbindlichen Bestellung werden alle notwendigen Informationen mit Anweisungen per E-Mail zugesendet. Je nach Art der Anfrage kann auch ein Anruf erfolgen, um alles gemeinsam telefonisch zu besprechen. Sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen, werden alle Dokumente vorbereitet und zusammen mit den Anweisungen per E-Mail zugesendet.

Unverbindliche Bestellung

Alle erforderlichen Daten ausfüllen und es erfolgt so bald wie möglich eine Rückmeldung.


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